„Hilfe zur Selbsthilfe" für die Menschen in N'Golofalá (Mali)
Mali liegt in Westafrika und ist laut der Statistik von Social Watch eines der ärmsten Länder der Welt. Wasserversorgung, Gesundheitswesen und Schulausbildung sind die größten Probleme des Landes. Davon betroffen ist besonders die Bevölkerung in den kleinen, weit voneinander entfernten Dörfern der Savannen.
Die italienischn Schwestern des katholischen Ordens „Suore Missionarie dell'Immacolata Regina della Pace" arbeiten mit ihren einheimischen Hilfskräften von der Bezirkshauptstadt Katì aus, um eine essentielle Hilfe für die Dorfbewohner zu ermöglichen. Ausgehend von ihrem Missionshaus in Katì, betreuen sie "Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekte in verschiedenen Dörfern, bei denen die Dorfbewohner selbst an der Durchführung der Projekte sich maßgebend einbringen und Hand anlegen.
Eines der Dörfer, in denen die Schwestern „Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekte durchführen, liegt in N’Golofalá. Das Dorf zählt rund 600 Einwohner und liegt etwa 40 km nordöstlich von Katì, in der Gemeinde Yelekebougou. In diesem Dorf gab es bisher keine Schule. Deshalb haben die Dorfbewohner auf Eigeninitiative und mit Hilfe der Schwestern im Jahr 2007 ein Schulgebäude gebaut, das als Grundschule dienen soll. Durch den CED, der die „Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekte für das Dorf seit 2007 unterstützt, wurde die Einrichtung der Schule finanziert und die Schule fertig gestellt. Nun können die Dorfbewohner durch den Erlös des Verkaufs von selbsterzeugtem Obst und Gemüse selbst die Kosten für den Schulbetrieb decken und somit für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes sorgen.
Bei der „Hilfe zur Selbsthilfe" des Dorfes steht nun der Bau eines Bewässerungssystems an, um die Wasserversorgung in der Region zu verbessern. Der aktuelle Brunnen ist alt, benötigt ständig Reparaturen und stellt ein Hygieneproblem für die Dorfbewohner dar. Darüber hinaus ist er nicht tief genug, um eine regelmäßige Wasserversorgung zu gewährleisten. Daher planen die Dorfbewohner den Bau eines stabilen, neuen Brunnens in einer besseren Lage, sowie die Errichtung von zwei kleinen Staudämmen, die eine Feldbewässerung ermöglichen. Durch den Neubau des Brunnens können die hygienischen und sanitären Verhältnisse in der Region von N’Golofalá verbessert werden. Dadurch kann die Zahl der Infektionskrankheiten, die durch das unsaubere Brunnenwasser verursacht wird, eingedämmt werden. Ebenso erlaubt eine regelmäßige Bewässerung der Felder eine effizientere Bebauung der Äcker und somit eine Steigerung des Erlöses durch den Verkauf von selbsterzeugtem Obst und Gemüse der Dorfgemeinschaft.
Wie kann ich helfen?
- 9.714,54 Euro sind für den geplanten Bau des Bewässerungssystems in N’Golofalá erforderlich.
- JEDE HILFE zählt! Bitte helfen Sie mit!
- Sauberes Wasser verhindert zahlreiche Infektionskrankheiten und verbessert die Landwirtschaft des Dorfes, damit die Menschen selbstständig für ihren Lebensunterhalt und die Bedürfnisse ihres Dorfes (wie z.B. der Schulausbildung) aufkommen können.
- Ausdrucken und verteilen von Flyern, um dieses Hilfsprojekt bekannt zu machen und Spenden dafür zu sammeln.
>>> Flyer zum "Hilfe-zur-Selbsthilfe"-Projekt in N'Gologalá, Mali (PDF fact sheet 1,3 MB)
>>> Bildergalerie zum Hilfsprojekt in N'Golofalá
>>> Bildergalerie zum Hilfsprojekt in N'Golofalá
