Medizinische Versorgung für die Armen in Makiungu (Tansania)

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Große Armut prägt die Lebenssituation der meisten Menschen in der ländlichen Region von Tansania. Jeder Tag bedeutet für die Menschen ein Kampf ums Überleben. Die Bandbreite der Erkrankungen, die aufgrund von mangelhaften sanitären und hygienischen Lebensumständen als auch durch Mangel- und Unterernährung entstehen, ist groß. Des Weiteren dominieren Infektionskrankheiten wie Malaria und AIDS die Todesursachenstatistik. Malaria ist nach wie vor die häufigste Todesursache. Am meisten sind Kinder unter dem 5. Lebensjahr betroffen.

Das Einzugsgebiet des Armenkrankenhauses in Makiungu umfasst 17 Dorfgemeinschaften, in denen ca. 20.000 Menschen leben. Entsprechend groß ist der Patientenandrang. Mit letzter Kraft und unter starken Schmerzen nehmen die Patienten meist stunden-, oft tagelange Fußmärsche auf sich, um hier Hilfe zu bekommen. Zwei bis drei Ärzte und drei medizinische Assistenten arbeiten zusammen mit Gesundheitshelfern im Krankenhaus, dessen 150 Betten permanent überbelegt sind. Zusätzlich werden täglich ca. 100 Kranke in der Ambulanz behandelt. Bei den häufigsten Erkrankungen handelt es sich um Lungenentzündungen, Knochenbrüche, Verbrennungen, Tumore, Geburtskomplikationen und Infektionskrankheiten wie z.B. Malaria, Typhus, Rückfallfieber und AIDS.

Das Ordenskrankenhaus der „Medical Missionaries of Mary" (MMM), einer katholischen Kongregation, wird durch die Ordensschwester und Ärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. med. Sr. Maria Borda, geleitet. Seit über 15 Jahren arbeitet Dr. Borda bereits in Tansania, davon acht Jahre in Makiungu. Das Armenkrankenhaus ist für die Versorgung der Armen auf Privatspenden angewiesen. Hier hilft der CED.

Wie kann ich helfen?


>>> Flyer zum Armenkrankenhaus in Makiungu, Tansania (PDF fact sheet 1,2 MB)
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