HIV/AIDS-Hilfe im „Holy Cross“-AIDS-Hospiz in Kwazulu Natal (Südafrika)

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Die „Slim-Disease”, die Erkrankung, die schlank macht, wie AIDS in Afrika genannt wird, erfasst etwa 5 der 47 Millionen Menschen in Südafrika. Nach Angaben der AIDS-Kommission der UNO (UNAIDS) sind rund 5,5 Mio. Menschen (4,9 – 6,1 Mio.) in Südafrika mit HIV infiziert. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei Männern nur 47 und bei Frauen 49 Jahre. Bis zum Jahr 2010 wird befürchtet, dass AIDS die Lebenserwartung in Südafrika auf 36 Jahre schrumpfen lässt.

In Kwazulu Natal befindet sich das „Holy Cross"-AIDS-Hospiz, im sogenannten „AIDS-Gürtel“, einem Landstrich in der Region Kwazulu Natal, der von Richard’s Bay am Indischen Ozean 15 Meilen ins Landesinnere und 80 Meilen nach Süden bis Durban reicht. Geleitet wird das Hospiz von der Benediktinerschwester Priscilla Dlamini, die sich mit ihren 20 angelernten Helferinnen in einem Umkreis von 50 Kilometern in einer sehr traditionell ländlichen Umgebung um Menschen mit HIV/AIDS kümmert. In „Holy Cross“ wird sich auch all der Nöte der AIDS-Waisenkinder angenommen: die Kleinsten werden im mittlerweile fertiggestellten neuen Kindergarten versorgt und unterrichtet. Die älteren Geschwister werden beim Besuch der Grundschule oder weiterführender Schulen unterstützt. Und die den Familien vorstehenden Großmütter werden mit Lebensmittelpaketen versorgt.

Seit dem Jahr 1997 unterstützt der CED das „Holy Cross"-AIDS-Hospiz. Anfangs bei der Renovierung aller Gebäude, um drei Jahre später – im Jahr 2000 – die Eröffnung zu ermöglichen. Seither helfen die CED-Spendengelder bei der Versorgung der Waisenkinder und AIDS-Kranken. Nachdem sich die Pflege und Versorgung der Kranken wieder mehr in die Familien verlagert, liegt der Schwerpunkt der Arbeit jetzt bei der Betreuung der Waisenkinder sowie der Sterbenden.

Durch die Hilfe des CED hat sich „Holy Cross" zu einem Musterprojekt für die Linderung der Not durch HIV/AIDS im ländlichen Südafrika entwickelt. Regelmäßige Würdigung in nationalen Medien (u.a. Zeitschrift „stern“) wie auch in der internationalen Presse (u.a. Washington Post) verdeutlichen dies. Durch die öffentliche Aufmerksamkeit die dieses Hilfsprojekt in den vergangenen Jahren gewonnen hat, bekommt Schwester Priscilla nun auch von anderen Orten national wie international Unterstützung, um ihre HIV/AIDS-Hilfe fortzuführen, und ist nicht mehr auf Spenden des CED angewiesen.

>>> 10 Jahre CED und „Holy Cross“-AIDS-Hospiz (Powerpoint 9,2 MB)
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