Das Armenhaus „St. Joseph’s Home“ in Chennai (Tamil Nadu, Indien)

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Chennai (früher Madras), die Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu, liegt im Osten der Südspitze Indiens direkt am Indischen Ozean. Wie in allen größeren Städten Indiens leben auch hier viele obdachlose und arme Menschen in den Slums an den Flüssen oder am vom Tsunami vor ein paar Jahren verwüsteten Strand. Besonders hilfsbedürftig sind ältere, kranke und obdachlose Menschen, die von ihren Familien verstoßen wurden oder keine Angehörigen mehr haben. Sie liegen in ihrem Elend allein gelassen auf den Straßen, müssen ihren Lebensunterhalt durch Betteln bestreiten oder in Müllhaufen nach Essensresten suchen. Oft sterben sie einsam und völlig unbeachtet auf den Straßen.

Doch wie in Kalkutta haben die „Little Sisters of the Poor“ auch in Chennai ein Armenhaus errichtet, das ebenfalls den Namen „St. Joseph’s Home“ trägt. In dieser Oase inmitten der Stadt geben sie ca. 150 älteren Menschen Nahrung, Kleidung, medizinische Versorgung und vor allem menschliche Wärme und Zuwendung.

Doch das 1936 erbaute Armenhaus muss dringend renoviert werden. Die Dächer sind im Laufe der Jahre undicht geworden, der Putz bröckelt überall von den Wänden und die sanitären Anlagen sind soweit von den Schlafsälen entfernt, dass die meisten Bewohner den Weg dorthin allein nicht mehr schaffen. Um jedem Bewohner ein bisschen Privatsphäre geben und Kranke besser pflegen zu können, sollen die bisherigen Schlafsäle in Zukunft in 2-Bett-Zimmer umgewandelt werden. Auch eine Verlegung der Küche in die Nähe der Speisesäle ist geplant, um den Schwestern die tägliche Arbeit zu erleichtern. Hier hilft der CED.

Wie kann ich helfen?


>>> Flyer zum Armenhaus „St. Joseph's Home" in Chennai, Indien (PDF fact sheet: 1 MB)

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